Ehrenamtliche, Koordinatorinnen und Mitglieder des Vorstands des Hospizvereins Germering besuchten am 24.08.2019 die Stadt Burghausen.

Dort liegt über der Salzach Europas längste Burg, durch deren sechs Höfe wir von einer historisch gekleideten Dame geführt wurden. Dabei wurde uns sehr lebendig und mit viel Humor das Leben der Wittelsbacher in den vergangenen Jahrhunderten geschildert, insbesondere das des Herzogs Georg „der Reiche“ und seiner Gattin Hedwig von Polen (deren Hochzeit 1475 ging als „Landshuter Hochzeit“ in die Geschichte ein).

Nach einem sehr guten Mittagessen im Burg-Café ging es dann hinunter in die denkmalgeschützte Altstadt – über 700 Stufen abwärts, wie unser Busfahrer vorher scherzhaft meinte. Tatsächlich waren es weit weniger und wir gelangten alle über eine schmale Gasse unbeschadet zum Marktplatz. Dort holte uns unsere sehr kundige und freundliche Burg- und Stadtführerin Pamela Fassoth-Wührer wieder zu einem einstündigen kurzweiligen Rundgang ab. Weiter ging es vom Stadtplatz bis ans Ufer der Salzach, an der Salzlände entlang und zu einem kurzen Besuch der größten Kirche St. Jakob.

Wir konnten an den Hochwassermauern sehen, dass die Salzach, deren Normalpegel unter 2 Meter liegt, bei Hochwasser auch schon die 9-Meter-Marke erreicht hat und versuchten, uns die Gewalt des Wassers vorzustellen und die bange Situation der Einwohner, ob die Schutzvorkehrungen wohl ausreichen.

Bestens versorgt mit vielen interessanten Informationen über die Stadt, die nicht nur durch die Wacker-Werke ein bedeutender regionaler Industriestandort ist, sondern auch darum bemüht ist, sich als Wissenschafts- und Universitätsstandort aufzustellen, beendeten wir die Altstadtbesichtigung mit einem Kaffee-Halt im "Bichl", bevor uns dann der Bus wieder schnell und sicher nach Germering zurückbrachte.

Es war ein rundum gelungener Tag, bei dem neben vielen Eindrücken über Burghausen auch für den Austausch untereinander genügend Raum blieb und das Gemeinschaftsgefühl sowie die Verbundenheit untereinander auf das Beste gestärkt wurde. Ein besonderer Dank sei den Organisatorinnen Marlies Kuba-Fiedler und Christl Lambers ausgesprochen.

 

(Fotos: Jeannette Ahrens, Text: Walter Pawlik)