Hospizbegleiterinnen 2016

Die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen bildet das Herzstück der ambulanten Arbeit. Die Begleiter/innen sind qualifiziert im Umgang mit dem Ende des Lebens und verstehen es, die Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen in Krankheit und Alter in den Mittelpunkt ihres Tuns zu stellen. Sie können mit schwierigen Situation umgehen sowie emotionale und belastende Momente auf wohltuende Weise begleiten. Durch ihr Dasein gehen sie den Lebensweg in der Krankheit und des Abschieds im Sinne der Hospizbewegung mit und sind da, wenn eine einfühlsame und gleichzeitig emotional belastbare Stütze gebraucht wird.

Die Qualifizierung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen wird durch eine umfangreiche, 120 Stunden umfassende Schulung sichergestellt. Einen Mindeststandard bilden dabei die Qualitätsanforderungen für Hospizbegleiterschulungen des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes. Durch regelmäßige Fortbildung und Supervision werden die Begleiter/innen in ihrer Arbeit unterstützt. So erweitern sie regelmäßig ihr Wissen und reflektieren ihr Tun in der Begleitung. Durch ebenfalls regelmäßige Gruppentreffen fördern die Ehrenamtlichen den Erfahrungsaustausch untereinander wie auch den Zusammenhalt als Team und erhalten praktische Hilfen durch die Palliativ-Fachkräfte.

Ebenso wichtig in der Hospizarbeit sind ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die den Verein mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten bei patientenfernen Tätigkeiten unterstützen. Für jene, die sich eine Begleitung am Patientenbett nicht vorstellen können, die Hospizarbeit aber aktiv unterstützen möchten, gibt es vielfältige Aufgaben. So können sie sich – ein Grundverständnis von Hospizarbeit vorausgesetzt – in der Vorstandsarbeit engagieren, in der Mitgliederverwaltung oder bei öffentlichen Veranstaltungen mitwirken. Jede helfende Hand ist wichtig in der Vereinsarbeit.

 

Lesen Sie hier Erfahrungsberichte von Ehrenamtlichen und Betroffenen.

 

Denn das Große ist nicht, dass einer dies oder jenes ist, sondern dass er es selbst ist; und das kann jeder Mensch sein, wenn er will.
Sören Kierkegaard, Kierkegaard - Philosophische Schriften