Trauernde Menschen suchen über den Tod hinaus Halt und Orientierung. Wenn sich der Boden unter den Füßen anfühlt wie Sand und die Perspektive fehlt, ohne den geliebten Menschen weiterzuleben, braucht es einen Anker. Benötigt werden Angebote und geschulte Begleiter, die für Trauernde in der Zeit des Schmerzes und des Neuanfangs da sind – um des Lebens willen.

Die Bedürfnisse von Trauernden sind vielfältig. Deshalb erfordert die Hilfe für sie fachliche Kompetenzen. So ist es Aufgabe eines Trauerbegleiters, Betroffene mit auf einen persönlichen Weg zu nehmen, der Abschied ermöglicht und hilft, mit dem Unabänderlichen leben zu lernen.

Deshalb gehen unsere Mitarbeiterinnen den Weg des Trauerns mit, bleiben im Hintergrund ansprechbar für die besonders bedrückenden Momente und unterstützen die Betroffenen beim sich-wieder-Einlassen auf das Leben.

 
 
RITA FRIEDRICH

Rita FriedrichRita Friedrich begleitet als Trauerpädagogin eine offene Trauergruppe seit 1997. Sie war mehr als 15 Jahre in der Seelsorge mit dem Schwer-punkt Trauerarbeit tätig. Heute ist sie selbständig und ehrenamtlich als Sterbe- und Trauerbegleiterin sowie als Trauerrednerin aktiv. Sie verfügt über eine Zusatzausbildung in Kri-senintervention, Notfallseelsorge und Trau-erpädagogik nach Dr. Ruthmarijke Smeding. Mit ihren langjährigen Erfahrungen in diesen Bereichen sowie bei Suizid, Frühtod und verwaisten Eltern ist sie eine kompetente Wegbegleiterin in Krisensituationen.

 
 
ILONA EFFNER-NOLL

Ilona Effner-NollIlona Effner-Noll ist seit Gründung des Hospizver-eins im Jahr 2000 in der Vereinsarbeit engagiert. Als qualifizierte Hospizbeglei-terin unterstützt sie seither Patienten und Angehörige auf dem letzten Lebensweg. Auf der Basis dieser Erfahrungen hat sie sich zur Trauerbegleiterin weiterqualifiziert und setzt ihr Wissen und ihre Kompetenzen nunmehr auch in der Trauerarbeit ein.

Wenn der Mensch trauert, dann trauert er allein.
Aber trauert er, weil er allein ist?
Oder ist er allein, weil er trauert?
Florian Bernhard