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Ist Instagram der richtige Ort, um über Leben, Tod und Trauer zu sprechen? Aber ja doch. Die Palliativpflegerinnen Michaela Bayer und Sara Loy zeigen dies eindrucksvoll auf ihrem Instagram-Kanal @elsa.palliative.care (aktuell über 47.000 Follower). Sie wollen diese Themen enttabuisieren und sie gehen deshalb dorthin, wo die Menschen sind. Mitten ins Leben. Und in die sozialen Medien.
Vor einem Jahr haben die beiden ihr Buch „Am Ende zählt das Jetzt“ herausgebracht, in dem sie einen seltenen und sehr persönlichen Einblick in den Alltag auf einer Palliativstation bieten. Sie erzählen von Begegnungen und Nähe, von Unterstützung und von Motivation für ihre Arbeit – und was wir von Sterbenden über das Leben lernen können.
Wie wichtig die Themen sind, die Bayer und Loy ansprechen, zeigt unter anderem, dass dieses Buch bereits kurz nach Erscheinen auf der Spiegel-Bestsellerliste zu finden war. Die beiden wollen mit ihrem Instagram-Account @elsa.palliative.care Palliativpflege im digitalen Raum sichtbar machen und wurden dafür von der DPG (Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin) mit dem 2. Platz des Anerkennungs- und Förderpreises für Praxisinitiativen und -Projekte in der Palliativversorgung ausgezeichnet.
Ihre Informationen, Geschichten und Erfahrungen machen Hoffnung und bieten einen positiven, unverstellten Blick auf Leben, Sterben, Tod und Trauer. Sie widmen sich Fragen wie:
· Was Sterbende am Ende wirklich bewegt – und wie diese Erkenntnisse unser Leben im Hier und Jetzt bereichern können.
· Warum Humor, Rituale und kleine Gesten in der letzten Lebensphase so wichtig sind.
· Wie Palliatve Care nicht nur das Sterben begleitet, sondern das Leben selbst in den
· Mittelpunkt rückt.
· Weshalb zwei junge Frauen sich bewusst diesem Beruf gewidmet haben.
Die Lesung bietet Gelegenheit, mit Michaela Bayer und Sara Loy ins Gespräch zu kommen und weitere Fragen zu stellen, die Sie bewegen.
Eintritt frei, Spenden zur Unterstützung der ehrenamtlichen Hospizarbeit sind willkommen.
Autorinnenfoto: Stefanie Resch